Ich benutze ein Roland FP30 Stagepiano als Masterkeyboard in meinem Studio. Es steht zentral zwischen den Monitorboxen und Bildschirmen, was es mir ermöglicht, bequem in die DAW einzuspielen. Die Klaviatur des FP30 ist für mich einfach am angenehmsten zu spielen, im Vergleich zu den anderen Keyboards, die bei mir noch so herumstehen.
Was hat das nun mit dem MPK Mini IV zu tun? Ganz einfach: Das FP30 verfügt leider weder über ein Pitch Bend noch ein Modulationsrad, geschweige denn über zusätzliche Controller. Daher musste ich mich jedes Mal zur Seite zu einem Synthesizer drehen, wenn ich Parts mit Pitch Bend, Modulation oder ähnlichem aufnehmen wollte. Das führte dazu, dass ich meine zentrale Position vor den Monitorboxen und Bildschirmen immer verlassen musste. Aus diesem Grund war ich schon lange auf der Suche nach einem Midi-Controller, den ich entweder vor oder neben dem FP30 platzieren könnte. Leider gibt es keinen Midi-Controller ohne Klaviatur, der auch Pitch Bend und ein Modulationsrad bietet, so dass ich jetzt das sehr kompakte MPK Mini IV ausprobiert habe.
Und ich muss sagen: Es erfüllt diesen Zweck perfekt! Alle Bedienelemente fühlen sich überraschend griffig und hochwertig an, besonders in Anbetracht des günstigen Preises. Das im Lieferumfang enthaltene, gewinkelte USB-Kabel ist ebenfalls ein schönes Detail. Damit konnte ich das MPK Mini IV praktisch Kante an Kante an das FP30 heranschieben, ohne dass störende Kabel im Weg sind und ohne dass eine große Lücke zwischen den beiden Geräten entstanden ist.
Bin komplett zufrieden und kann jetzt mit der rechten Hand auf dem FP30 spielen und gleichzeitig mit der linken an den Controllern des MPK Mini IV schrauben :-)