Sound ideal für Singer-Songwriter, da die Stimme nicht überlagert wird. Insgesamt sehr transparent und klar mit einer Art von "süssem Ton". Saitenlage absolut top ab Werk, dito Bespielbarkeit (kürzere Mensur und 12er oder 11er Saiten). Dazu noch super leicht und laut und resonant, was will man mehr. Das einzige was ich etwas kritisiere ist:
- Hals ist für mich etwas D-Förmig und nicht ganz wie ein mordernes C, ist aber kein grosses Problem und natürlich Geschmacksache.
-Das finish war für die Preisklasse bei Anlieferung nicht ganz optimal, aber auch eher ein kleiner Punkt
-Die Bridge Pins sind aus Knochen, leider halten manche die Saiten erst nach ein paar Versuchen, so ein Problem hatte ich bisher noch nie. Danach halten Sie aber zuverlässig.
Insgesamt gefällt mir die Gitarre besser als typische Martin Gitarren die auch auch hatte, weil nicht ganz so basslastig und für eine dreadnought keine 13er Saiten nötig, was bei Martin durch die längere Mensur die Bespielbarkeit schwieriger macht.
PS: Nach über einem Jahr gehe ich von 4 auf 5 Sterne. Die Gitarre hat etwas Besonderes in Sachen Dynamik und Ausdrucksweise. Sie gibt sehr genau den Anschlag wieder, ob sehr leise oder bis sehr laut, das geht exakt mit dem Anschlag mit. Dazu kommt nicht das damit wenn man will auch Twang und echtes Losgehen verbunden ist. Viele andere Gitarren sind hier eher etwas steril und leblos. Ausserdem kann man doch auch den Klang stark nach Anschlag ändern- von schärferen ein bisschen Fender artigen Rhythmus Klängen bis hin zu weichen und warmen Tönen besonders in höheren Lagen. Insgesamt weiterhin eine absolute Top Gitarre- jetzt wäre mich nur die Murphy Lab Version interessieren ob die tatsächlich noch etwas besser ginge ;). Wobei solange Gibson da so ein grosses und dickes Schlagbrett drauf lässt, man sich fragt ob der etwas andere Murphy Lab Lack noch spürbar etwas bringen kann in Sachen Resonanz etc.